Frauen Union Kreis Gütersloh

Pressemitteilung zum Internationaler Frauentag 2026

Frauen Union Kreis Gütersloh fordert entschlossenes Vorgehen gegen Unterdrückung von Mädchen und Frauen in Iran und Afghanistan

Anlässlich des Internationalen Frauentages ruft die Frauen Union Kreis Gütersloh zu einem entschlossenen internationalen Einsatz für die Rechte von Frauen und Mädchen auf. Besonders die systematische Unterdrückung von Frauen in Afghanistan und im Iran müsse politisch klar benannt und beantwortet werden. Die Frauen Union Kreis Gütersloh erklärt sich solidarisch mit allen Frauen weltweit, die für Freiheit, Selbstbestimmung und gleiche Rechte kämpfen.

„Die Rechte von Mädchen und Frauen sind unteilbare Menschenrechte und Grundlage von Freiheit und Gerechtigkeit in Nordrhein-Westfalen, in Deutschland, in Europa und weltweit“, erklärt Anja Toppmöller, Kreisvorsitzende der Frauen Union Kreis Gütersloh. Gewalt, Entrechtung und staatliche Diskriminierung von Frauen dürften weder relativiert noch ignoriert werden. 

„Für die Frauen Union Kreis Gütersloh steht fest: Echte Gleichberechtigung entsteht durch Bildung, wirtschaftliche Teilhabe und gesellschaftliche Anerkennung. Mädchen brauchen uneingeschränkten Zugang zu Bildung, Frauen faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt sowie Schutz vor Gewalt. Die Rechte von Frauen sind ein Gradmesser für Freiheit und Demokratie. Wer Frauen stärkt, stärkt ganze Gesellschaften“, betont Toppmöller weiter. 

Besonders alarmierend sei die Situation in Afghanistan: Das Taliban-Regime habe Mädchen vom weiterführenden Schulunterricht ausgeschlossen und Frauen den Zugang zu Universitäten sowie zu großen Teilen des Arbeitsmarktes verwehrt. Gleichzeitig seien Schutzstrukturen gegen häusliche und sexualisierte Gewalt aufgelöst worden. Damit werden Frauen systematisch das Recht auf Selbstbestimmung genommen. 

Auch im Iran werden Frauen wegen ihres Einsatzes für Freiheit und Gleichberechtigung verfolgt. Frauen, die gegen Zwangsverschleierung protestieren oder gleiche Rechte einfordern, können mit Repressionen, Haft und ggf. Folter rechnen. Die Protestbewegung unter dem Motto „Frau. Leben. Freiheit.“ steht für den mutigen Einsatz vieler Frauen für Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit. 

Die Frauen Union im Kreis Gütersloh fordert daher von der Bundesregierung, sich für die Mädchen und Frauen einzusetzen und mit Abstimmung der Europäischen Partner aktive Maßnahmen zu erarbeiten. Außerdem müssten internationale Ermittlungsmechanismen gestärkt und Menschenrechtsverletzungen konsequent dokumentiert werden. Gleichzeitig brauche es verlässliche Schutzstrukturen für Frauenrechtsaktivistinnen im Exil.