Die Frauen Union von Schloß Holte-Stukenbrock bereiste das malerische Flandern

Zunächst steht die belgische Hafenstadt Antwerpen auf dem Programm. Wunderschön gelegen an der Schelde, reicht deren Geschichte bis ins Mittelalter zurück. Im zentral gelegenen, jahrhundertealten Diamantenviertel haben sich Tausende Diamantenhändler, -schleifer und –polierer angesiedelt. Bestes Beispiel für die typische Antwerpener Architektur im Stil der flämischen Renaissance ist der im Zentrum der Altstadt gelegene Grote Markt.

Wir besichtigen Gent, die Hafenstadt im Nordwesten Belgiens im Gebiet des Zusammenflusses von Leie und Scheldt. Im Mittelalter war Gent ein mächtiger Stadtstaat. Heute ist die Universitätsstadt ein Zentrum kultureller Aktivitäten. Die verkehrsberuhigte Innenstadt ist bekannt für ihre mittelalterliche Architektur, etwa die Burg Gravensteen aus dem 12. Jahrhundert und die Gebäude an der Graslei, eine Reihe von Zunfthäusern am Leiehafen.

Dann geht es weiter nach Brügge, die Hauptstadt von Westflandern im Nordwesten Belgiens. Charakteristisch sind die Kanäle, kopfsteingepflasterten Straßen und mittelalterlichen Gebäude der Stadt. Der zugehörige Hafen Zeebrugge ist ein bedeutendes Zentrum für Fischerei und europäischen Handel. Das Stadhuis (Rathaus) aus dem 14. Jh. am Burgplatz präsentiert sich dem Besucher mit einer kunstvollen Fassade. Am nahen Marktplatz steht ein Belfried aus dem 13. Jh. mit einem Glockenspiel aus 47 Glocken.

Ein Stopp in Rotterdam, der Hafenstadt in der niederländischen Provinz Südholland begeistert die Teilnehmer der Reise. In der Fußgängerzone von Rotterdam gibt es eine sehenswerte Markthalle, deren Decke man unbedingt besichtigen sollte. In Delfshaven aus dem 17. Jh. gibt es Einkaufsmöglichkeiten am Kanal. Hier befindet sich auch die Pilgerkirche, in der die Pilger vor ihrer Abreise nach Amerika den letzten Gottesdienst feierten. Im 2. Weltkrieg wurde fast vollständig zerstört und ist seit dem Wiederaufbau für ihr futuristisch-modernes Stadtbild bekannt.

Der Hafen Rotterdam ist einer der größten Seehäfen der Welt und der mit Abstand größte Tiefwasserhafen Europas. Der im Rhein-Maas-Delta an der Rheinmündung gelegene Hafen hatte im Jahr 2018 einen Seegüterumschlag von 468,984 Millionen Tonnen

Bevor es wieder Richtung Heimat geht, lassen wir es uns nicht nehmen, eine Hafenrundfahrt zu machen, denn das gehört im Rotterdamer Hafen einfach dazu.

Mit guter Laune und vielen Eindrücken im Gepäck „landen“ wir wieder zuhause in Schloß Holte-Stukenbrock.

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