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12.11.2018, 09:29 Uhr
Die FU Rheda-Wiedenbrück und der FU-Kreisverband Gütersloh zu Besuch im Museum zur Stadtgeschichte und zur Wiedenbrücker Schule

Am Mittwoch, den 07.November 2018 trafen sich über 30 Mitgliederinnen der Frauen Union zu einem sehr informativen und interessanten Nachmittag in Wiedenbrück. Ziele waren das Franziskaner Kloster, die Patreskirche und das Museum Wiedenbrücker Schule. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen erläuterte Bruder Korbinian Klinge den Teilnehmerinnen das Leben im Franziskanerkloster und die Historie der Franziskanermönche.

Die FU Rheda-Wiedenbrück und der FU-Kreisverband Gütersloh im Kloster Wiedenbrück

Danach erwartete die Leiterin des Museums zur Stadtgeschichte und „Wiedenbrücker Schule“, Christiane Hoffmann, die Gruppe, und man machte zunächst Station in der Patreskirche. Hier gab es erste Informationen zur sakralen Kunst, und die Verbindung zum Wiedenbrücker Kunsthandwerk ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde aufgezeigt.

Beim Besuch des Museums beeindruckten handwerkliche Glanzstücke des Historismus. Es gab viel zu sehen und zu entdecken, über 200 Exponate wie Altarflügel, Büsten, Skulpturen und Gemälde aus der Zeit des 19. und 20. Jahrhunderts; im Fokus standen ferner über 1000 Jahre Wiedenbrücker Kunst- und Stadtgeschichte.

Durch die sehr kompetente und anschauliche Führung konnten die Teilnehmerinnen der Frauen Union Geschichte praktisch und hautnah erleben und die Bedeutung des Kunsthandwerks als Hauptwirtschaftsfaktor für Wiedenbrück im 19. und 20. Jahrhundert nachvollziehen.

Am Ende gab es großen Beifall, und alle waren sich einig: das Wiedenbrücker Kunsthandwerk - untergebracht und wiederbelebt in einer ehemaligen Altarbauwerkstatt aus dem Jahre 1904 -  man muss es gesehen haben. Es lohnt sich unbedingt.